Marktfokus: Medizintechnik

13:30

Medizinrobotik - das DLR "MiroSurge"-System und aktuelle Forschungsansätze im Überblick
Dr.-Ing. Bernhard Kübler, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich "Medizintechnik", Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V., Institut für Robotik und Mechatronik
 

Durch das Konzept der Roboterunterstützung können Grenzen der Chirurgie überwunden werden, speziell in Richtung schonender Operationsverfahren, auch bei anspruchsvollen Manipulationsaufgaben - die Technologie eröffnet neue Möglichkeiten.
Am Institut für Robotik und Mechatronik des DLR ist das Chirurgierobotik-System "MiroSurge" entstanden, eine derzeit als Laborprototyp existierende, vielseitig einsetzbare Technologieplattform, geeignet speziell auch für minimal invasive Chirurgie.
Der Vortrag wird einen kurzen Überblick über das System, die verwendeten Basistechnologien, sowie die sich daraus ergebenden, neuen Möglichkeiten geben. Forschungsschwerpunkte werden vorgestellt und Perspektiven werden aufgezeigt.

 

14:05

Industrie 4.0
Dr. Peter Stephan, Stab Bereichsvorstand Mechatronik, Wittenstein AG

 

14:40

Kaffeepause, Austausch und Ausstellungsbesuch

 

15:15

Herstellerinformationen nach DIN EN 80001-1 für vernetzte Medizinprodukte

Armin Gärtner, Ö. b. u. v. Sachverständiger der IHK Düsseldorf

 

Immer mehr aktive Medizinprodukte werden bestimmungsgemäß in IT-Netzwerke integriert. Durch diese Integration in sogenannte Med. IT-Netzwerke entstehen neue Gefährdungen, sodass der Betreiber ein Risikomanagement nach DIN EN 80001-1 bei der Integration und über den Lebenszyklus von solchen Netzwerken durchführen muss. Die DIN EN 80001-1 richtet sich weitgehend an Betreiber, läßt aber Hersteller von Medizinprodukten und IT-Komponenten nicht außen vor.
Der Vortrag beschreibt daher aus Sicht der DIN EN 80001-1 die Informationsanforderungen an die Hersteller (MP und IT), die diese für eine sichere, geschützte und effektive Integration zur Verfügung stellen sollten.

 

15:50

-

17:00

Intelligentere vernetzte Infrastruktur

Anton Langebner, Director Engineering and Technical Support, Wind River

 

Die Komplexität und die riesige Zahl intelligenter Geräte, die nahtlos miteinander vernetzt werden und für Intelligenz im System sorgen müssen, machen kritische Systeme für Hacker und Schadcode angreifbar. Systembetreiber, Ingenieure, Regulierungsbehörden und Geldgeber sind sich bewusst, dass in kritische Infrastruktur ein umfassendes und effizientes Konzept implementiert werden muss, welches Security, Connectivity und Manageability verbindet. Erfahren Sie, wie Wind River dieses Konzept mit vorintegrierter Management-Software von Independent Software Vendors (ISVs) unterstützt, um remote vernetzte Geräte administrieren zu können.

 

17:00

 Fingerfood & kühles Bier - Gelegenheit zum Austausch und Networking